In der ersten Folge von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ spricht Claudia Grothus mit der psychologischen Psychotherapeutin Sabina über mehr als 35 Jahre Arbeit mit Frauen und Mädchen, transgenerationale Prägungen, Scham, Selbstwert und die Frage, wie Frauen heute zu ihrer inneren Mitte und einem klaren Standpunkt finden.
Sabina ist seit über 30 Jahren psychologische Psychotherapeutin mit eigener Praxis und arbeitet tiefenpsychologisch fundiert. Im Gespräch mit Claudia Grothus erzählt sie, wie sie nach ihrem Diplom 1985 in einer Einrichtung für nachpsychiatrische Betreuung von Jugendlichen erstmals Akten von Mädchen las – und daraufhin ein Konzept für emanzipatorische Mädchenarbeit entwickelte. Daraus entstand in Osnabrück das Mädchenzentrum „Café Dauerwelle“, das bis heute besteht.
Sabina berichtet von ihrem eigenen Lebensentwurf: Bereits 1983 wurde sie während des Studiums Mutter, ihr Mann übernahm als Hausmann und Vater die Care-Arbeit – damals ein Pionier-Modell. Im Gespräch geht es um die psychischen Themen, mit denen Frauen heute in die Therapie kommen, um das transgenerationale Erbe der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, um Scham als zentrales Frauenthema, um die Rolle von Müttern und die Sehnsucht nach abwesenden Vätern.
Sabina beschreibt ihre Arbeit mit dem „evolutionären Brunnen“ – einer inneren Vorstellung davon, wie es hätte sein sollen – und erzählt von einer Schlüsselszene auf einer Psychotherapiewoche in Weimar Mitte der 1990er, in der ein Ausbilder ihre Frage nach weiblichen Dozentinnen mit der Gegenfrage „Haben Sie ein Problem mit Ihrem Vater?“ abwürgte. Zum Abschluss plädiert sie für Solidarisierung, Gemeinschaftsbildung und einen klaren eigenen „Standpunkt“ statt rigider „Grenzen“.
LinkedIn: In der ersten Folge des Podcasts „Gibt’s das auch in Weiblich?“ spreche ich mit der Psychotherapeutin Sabina über mehr als 35 Jahre Arbeit mit Frauen. Sie erzählt, wie sie Ende der 80er ein Konzept für emanzipatorische Mädchenarbeit entwickelt hat, aus dem ein bis heute bestehendes Mädchenzentrum in Osnabrück entstand. Sie spricht über transgenerationale Prägungen, die stille Wucht der Nachkriegs-Mütter und über Scham als zentrales Frauenthema. Und sie erinnert an eine Szene aus den 90ern, in der ein Professor auf ihre Frage nach weiblichen Dozentinnen schlicht antwortete: „Haben Sie ein Problem mit Ihrem Vater?“ Eine Folge über Selbstwirksamkeit, Standpunkt statt Grenze – und warum Solidarisierung jetzt zählt. 👉 Jetzt reinhören.
Instagram: „Wir schämen uns permanent.“ Folge 1 ist da. Psychotherapeutin Sabina über Mädchenarbeit, Mütter, MeToo – und den Mut, einen Standpunkt zu haben. 🎧 Link in Bio.
Facebook: Premiere! Die erste Folge von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ ist online. Claudia Grothus im Gespräch mit der Psychotherapeutin Sabina – über 35 Jahre Arbeit mit Frauen, transgenerationales Erbe und die Frage, wie wir heute zu unserer inneren Mitte finden.
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Worum geht es im Podcast „Gibt’s das auch in Weiblich?“? Um Alltagsfeminismus, Lebensweisen und die Wirksamkeit von Frauen. Gastgeberin ist Claudia Grothus.
Wer ist Sabina, die Gesprächspartnerin der ersten Folge? Sabina ist seit über 30 Jahren psychologische Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Sie arbeitet tiefenpsychologisch fundiert und hat sich früh auf die Themen von Frauen und Mädchen spezialisiert.
Was ist das „Café Dauerwelle“? Ein Mädchenzentrum in Osnabrück, das auf Sabinas Konzept für emanzipatorische Mädchenarbeit zurückgeht. Es wurde in einem ehemaligen Friseursalon eröffnet und existiert – unter anderem Namen – bis heute.
Was meint Sabina mit dem „evolutionären Brunnen“? Eine innere Quelle des Wissens darüber, wie Kindheit hätte sein sollen. In Imagination und Rollenspiel können Klientinnen erfahren, dass ihre damaligen Bedürfnisse berechtigt waren – und dass nicht sie „falsch“ waren, sondern die Eltern in dem Moment nicht anders konnten.
Warum spricht Sabina von „Standpunkt“ statt „Grenze“? Weil „Grenze“ für sie nach Abschottung und Stacheldraht klingt. Ein Standpunkt dagegen bedeutet: in der eigenen Mitte stehen, von dort aus die Welt betrachten und Angriffe abperlen lassen, ohne sich zu verlieren.
Was hat sich für Frauen in der Therapie über die Jahre verändert? Frauen kommen heute mit mehr Selbstbewusstsein und einem höheren Anspruch an Selbstwirksamkeit. Sabina beobachtet besonders bei Frauen um die 60 eine Bewegung in Richtung „Ich werde radikaler“.
Welchen Rat gibt Sabina Hörerinnen am Ende der Folge? Sich solidarisieren, miteinander ins Gespräch kommen, Gemeinschaften bilden – analog als Gegenpol zu Social Media und KI – und Männer einladen, sich ebenfalls zu zeigen.
SEO-Title (max. 60 Zeichen): Folge 1: Sabina – Psychotherapie, Frauen & Standpunkt
Meta-Description (max. 155 Zeichen): Psychotherapeutin Sabina über 35 Jahre Arbeit mit Frauen, transgenerationales Erbe, Scham und den Mut, einen eigenen Standpunkt einzunehmen.
OG-Title: Gibt’s das auch in Weiblich? – Folge 1: Sabina
OG-Description: Claudia Grothus im Gespräch mit der Psychotherapeutin Sabina: über Mädchenarbeit, Mütter, MeToo, Scham und die Kraft eines eigenen Standpunkts.
OG-Image-Hinweis: Schwarz-weißes Porträtfoto Sabinas im Alter zwischen 15 und 25, im Stil der Podcast-Cover-Reihe.
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Kurzfakten (für LLM-Erfassung):
Entitäten: Claudia Grothus, Sabina, Café Dauerwelle, Mädchenzentrum Osnabrück, Landesjugendamt, Psychotherapiewoche Weimar/Erfurt, Professor Marz, Ella Mae Sheeran, MeToo-Bewegung, Tai-Chi, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
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