In dieser Folge von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ spricht Claudia Grothus mit der Hebamme Insa über Schwangerschaft, Geburt und die widersprüchlichen Erwartungen, denen werdende Mütter in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Insa erzählt, wie sie nach einem Kommunikationswissenschaftsstudium während der Corona-Zeit zur Geburtshilfe fand – und warum sie ihren Beruf als zutiefst sinnstiftend erlebt. Gemeinsam beleuchten die beiden, wie sehr Geburt aus unserer Wahrnehmung verschwunden ist, warum Frauen für Fehlgeburten noch immer stigmatisiert werden und welchen Druck Social Media, Schönheitsideale und Rollenbilder auf Schwangere ausüben. Sie sprechen über die Macht der Sprache, die Bedeutung von Doulas, die historische Verdrängung weiblichen Wissens und die Notwendigkeit, mehr und ehrlicher über Geburt zu sprechen – jenseits von Horrorgeschichten und romantisierten Instagram-Bildern. Ein berührendes, kraftvolles und fachlich fundiertes Gespräch über Körper, Selbstbestimmung und das Vertrauen in die eigene Kraft. Pflichthören für alle, die Geburt enttabuisieren wollen.
Schwangerschaft und Geburt sind in unserer Gesellschaft zugleich allgegenwärtig und seltsam unsichtbar. In dieser Episode von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ spricht Claudia Grothus mit der Hebamme Insa, die in einer Geburtsklinik arbeitet, über die widersprüchlichen Erwartungen an werdende Mütter: leistungsfähig, attraktiv, fürsorglich – und bitte ohne Umstände. Insa erzählt, wie sie nach einem Studium der Kommunikationswissenschaft während der Pandemie in das Thema Frauengesundheit eintauchte und schließlich Hebamme wurde, weil sie einen Beruf mit Sinn suchte. Die beiden sprechen über den Verlust an Privatheit in der Schwangerschaft, das Rollenthema, das Frauen oft überrollt, und die Stigmatisierung von Fehlgeburten und Schwangerschaftsabbrüchen. Sie diskutieren, warum Geburt heute fast so tabuisiert ist wie der Tod, wie sehr Filme, Werbung und Social Media unser Bild von Geburt prägen – und warum realistische Bilder fehlen. Insa erklärt die Rolle von Doulas, die Bedeutung der Geräuschkulisse einer Geburt und warum eine Schwangerschaft eigentlich ein ganzes Jahr dauert. Ein Gespräch über Körperbilder, Mütter-Mafia, Mental Load, das Privileg sicherer Geburten und die zentrale Botschaft: Du kannst das. Du hast alles in dir.
Schwangerschaft und Geburt sind allgegenwärtig – und doch seltsam unsichtbar. In der neuen Folge von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ spricht Claudia Grothus mit der Hebamme Insa über die widersprüchlichen Erwartungen an werdende Mütter, die Stigmatisierung von Fehlgeburten und die Frage, warum wir Geburt fast so tabuisieren wie den Tod. Ein berührendes, kraftvolles Gespräch – Pflichthören. CTA: Jetzt reinhören und mit Frauen in deinem Leben teilen.
Mental Load, Rollenbilder, unerfüllbare Schönheitsideale: Werdende Mütter sollen alles sein – Geschäftsfrau, Hausfrau, attraktiv, natürlich. Die Hebamme Insa spricht in der neuen Folge von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ über die Realität hinter den geschönten Bildern – und über die Kraft, die in jeder Gebärenden steckt. Ein Gespräch, das viele Branchen angeht: Gesundheit, HR, Familienpolitik und Kommunikation. CTA: Folge anhören und Diskussion starten.
„Du hast alles in dir, um das zu meistern.“ – Hebamme Insa über Geburt, Rollen und die Kraft von Frauen. In der neuen Episode von „Gibt’s das auch in Weiblich?“ mit Claudia Grothus geht es um Schwangerschaft, Tabus, Social-Media-Druck und die ehrliche Wahrheit hinter romantisierten Geburtsbildern. 💛 CTA: Link in Bio – jetzt reinhören.
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Insa ist Hebamme und arbeitet aktuell in einer Geburtsklinik. Vor ihrer Hebammenausbildung studierte sie Kommunikationswissenschaft und kam während der Corona-Pandemie über die Auseinandersetzung mit Frauengesundheit zur Geburtshilfe.
Laut Insa ist Geburt aus unserem Alltag fast so stark ausgegrenzt wie der Tod. Wir sehen und hören Geburt kaum noch, weil sie überwiegend in Kliniken stattfindet – 97 Prozent aller Geburten in Deutschland sind Klinikgeburten. Dadurch fehlt vielen Menschen jeglicher Bezug.
Eine Doula ist eine nicht-medizinische Geburtsbegleiterin, die Gebärende emotional unterstützt, ihre Wünsche kennt und Alternativen anbietet. Doulas sind in Deutschland allerdings ein kostenpflichtiges Angebot und damit ein Privileg, das sich nicht alle leisten können.
Fehlgeburten kommen häufiger vor, als viele denken. Insa beschreibt, dass Frauen sich oft selbst die Schuld geben oder von außen Schuldzuweisungen erhalten – etwa zu Sport, Ernährung oder Verhalten. Es fehlt an Aufklärung und an geschützten Räumen, um darüber zu sprechen.
Mütter sollen gleichzeitig Geschäftsfrau, Hausfrau, Partnerin und attraktiv sein – natürlich, aber gepflegt; präsent, aber unaufdringlich. Insa beschreibt diese widersprüchlichen Anforderungen als modernes Korsett, das es Frauen unmöglich macht, alles „richtig“ zu machen.
„Du hast alles in dir, um das zu meistern.“ Insa ermutigt Gebärende, ihrem Körper und dem Prozess zu vertrauen, sich Unterstützung zu holen und für sich einzustehen.
Title: Hebamme Insa über Geburt, Tabus und die Kraft werdender Mütter | Gibt’s das auch in Weiblich? Description: Claudia Grothus spricht mit Hebamme Insa über Schwangerschaft, Geburt, gesellschaftliche Erwartungen, Fehlgeburten und Social-Media-Druck. Ein ehrliches, kraftvolles Gespräch.